Projekt MINIKANZA
Fördergeber: | Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat - Innovationsförderung |
Projektlaufzeit: | 2026 - 2029 |
Worum es geht: | Aufzucht von Zanderbrut in Aquakultur soll optimiert werden um Kannibalismusverluste zu minimieren |
Verbundpartner: | glammeier + john aquakultur GmbH & Co. KG Link |
Ansprechperson IfB: | Dr. Andreas Müller-Belecke + 49 (0)33201/ 406 - 13 Email: |
Erprobung technologischer Ansätze zur Minimierung von Kannibalismus-Verlusten bei der Aufzucht von Zanderbrut / MINIKANZA
Der Zander ist ein Aquakulturkandidat, bei dem die Kannibalismus-Neigung im Größenbereich von rund 12 - 45 mm stark ausgeprägt ist. Mittlerweile besteht europaweit eine erhebliche Nachfrage nach trockenfutteradaptierten Zandern, die nicht gedeckt werden kann. Unzureichende Setzlingsverfügbarkeit bremst den Ausbau der Zanderaquakultur. Es mangelt primär an Möglichkeiten, die Jungzanderaufzucht effizient und kostengünstig zu gestalten. Die extremen Verlustraten unter den Larven und Brütlingen führen zu sehr hohen Kosten für trockenfutteradaptierte Zandersetzlinge. Im Rahmen der langjährigen Untersuchungen zur Zanderreproduktion und Brutaufzucht am IfB wurde Optimierungspotenzial bei den haltungstechnologischen Ansätzen Haltungstemperaturregime, Beleuchtungsregime, Besatzintensität und Schlupfmanagement erkannt. Eine wissenschaftlich fundierte Überprüfung ihrer systematischen Auswirkungen auf den Aufzuchterfolg konnte aufgrund der dafür notwendigen hohen technologischen und personellen Anforderungen jedoch bislang nicht erbracht werden und soll im Rahmen des Vorhabens erfolgen.

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