Fischen im MorgennebelIfB Hälterhaus am Sacrower SeeSonnenaufgang am Sacrower SeeDas Institut
 

Aquakultur

Im Arbeitsbereich Aquakultur werden Fragen der modernen Verfahrens- und Anlagentechnologie einschließlich biologischer und technologischer Anforderungen und betriebswirtschaftlicher Aspekte bearbeitet. Das betrifft insbesondere die Forellenerzeugung in Anlagen, die intensive Satzkarpfenaufzucht und die Warmwasserfischerzeugung. Die dabei betrachteten Produktionsformen sind, neben Teichen und Durchflussanlagen, auch Kreislaufanlagen, Teich-in-Teich-Anlagen und Netzgehege auf Seen.

 

Aquakulturanlagen-Tanks

halbjähriger Lachs-Parr im Kiesbett​​​

Zandereier in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien

 

Eine gegenwärtig besonders aktuelle Fragestellung ist die Erarbeitung und Einführung wassersparender sowie emissionsarmer Anlagentechnologien für die Forellenproduktion. Gleichzeitig müssen aber weitgehend optimierte Haltungsbedingungen sowie ein geringer Arbeitszeitaufwand und eine ökonomische Betriebsweise gewährleistet werden.  Verfahrenstechnologische  Realisierungsmöglichkeiten und angepasste Bewirtschaftungsformen sollen hier zielgerichtet erarbeitet werden. Daneben ist auch die Optimierung von Input-, Output- und Umsatzkennwerten der Fische unter Produktionsbedingungen angestrebt. So wird eine Grundlage erschaffen, auf der verfahrens- und biotechnologische Prozesse modelliert und vorausberechnet werden können.

 

Weiterhin werden im Arbeitsbereich Aquakultur vielfältige Fragestellungen bearbeitet, wie z.B. zur Vermehrung, zu Verhalten und Wachstumsleistung bei der Aufzucht von Wirtschaftsfischarten in unterschiedlichen Altersstadien und Haltungsumwelten, oder auch Fragen zur züchterischen Bearbeitung. Außerdem werden Protokolle zu Erzeugung vielversprechender neuer Aquakultur-Kandidaten entwickelt.

 

Haltung juveniler Großmaränen

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Aufzucht Zanderbrut mit Trockenfuttermitteln

 

Neben der Aufzucht schließt die Forschungsarbeit Aspekte zum stressarmen Handling, Hältern, Schlachten und Weiterverarbeiten von Speisefischen ein. Dabei werden Ansätze zur Schaffung eines Mehrwertes von Fischprodukten für den Verbraucher verfolgt. Demzufolge gehört auch die Entwicklung effizienter und schonender Aufzuchtverfahren, die zu einer optimalen Qualität der erzeugten Fischprodukte für den Konsumenten führen, zum Ziel der Forschungstätigkeiten.

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