IfB Hälterhaus am Sacrower SeeSonnenaufgang am Sacrower SeeFischen im MorgennebelDas Institut
 

Aktuelle Informationen

Nachrichten und Mitteilungen

Pandemie-Hygienemaßnahmen

Unsere Hygienemaßnahmen zum Gesundheitsschutz im Zusammenhang mit der Corona-Virus -Pandemie bei einem Besuch des Instituts finden Sie hier.

WIR BAUEN: EFRE Bauvorhaben am Institut für Binnenfischerei e.V. Potsdam-Sacrow

Unser ehrwürdiges Institut (denken Sie daran, 100 Jahre Jägerhof in 2022 !) wird demnächst noch schöner, moderner und effzienter, denn mit Hilfe von EFRE (Europäischer Fond für Regionale Entwicklung) finden zur Zeit umfangreiche Bauarbeiten statt. Näheres hierzu finden Sie in unserem fortlaufendend erweiterbaren neuesten  Report zum Baufortschritt

DAFV-Newletter

Ein neuer DAFV - Newsletter (Ausgabe Mai) steht zur Verfügung. Hier finden Sie ihn. Darin finden Sie spannende Informationen zur 17. Erlebniswelt Fliegenfischen im Veranstaltungsforum Fürstenfeld, zu Änderungen des Entwurfs des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) im Hinblick auf kleine Wasserkraft sowie zu vielen anderen aktuellen Themen. 

Übrigens, wenn Sie das Thema EEG besonders interessiert, finden Sie dazu auch weiter unten auf dieser Seite die offizielle IfB-Stellungnahme zur Energiestrategie Brandenburgs

 

Aktion Schutz des Sacrower See Uferschilfs

Entrinden der Stämme

Anfang April war das IfB mit einer großen Anzahl Kollegen an der Ufersicherung des Sacrower Sees beteiligt. Mit viel guter Laune, Enthusiasmus und Muskeleinsatz wurde, dem kühlen Wetter zum Trotz, fleißig gearbeitet.

Vorbereitung der Auflagen

Stämme mussten entrindet werden, Pfähle gesetzt und die vorbereiteten Stämme als Handläufe installiert werden.

160 m fast geschafft

Das Resultat: auf einer Strecke von  ca. 160m dienen zahlreiche neue Pfähle, mit manuell geschälten Handläufen versehen, dem Schutz der Ufer unseres schönen Sees. Ein lohnenswerter und gelungener Beitrag zum gemeinschaftlichen Bemühen mehrerer Akteure unter Leitung des zuständigen Forstamtes, die Schilfgürtel am Ufer zu erhalten.

Reges Interesse für VDFF Posteraktion 2022 - Einsendeschluss ist nun abgelaufen

Der Aufruf für die Postersession 2022 des VDFF hat reges Interesse gefunden, und viele Bewerbungen sind eingegangen. Der Aufruf lautete wie folgt:  

"Anlässlich des Deutschen Fischereitags in Berlin (23.-25.8.2022) führt der VDFF eine Postersession unter dem Titel „Forschung zur Unterstützung der deutschen Fischerei und Aquakultur“ durch. Damit wird Studierenden und jungen Wissenschaftlern/innen eine Plattform geboten, ihre Arbeiten einem breiten Fachpublikum vorzustellen sowie gleichzeitig Kontakte mit Vertretern/innen aus Fischereibehörden, Praxis und Wissenschaft zu knüpfen." Original Aufruf zum Lesen und Herunterladen hier.

Besucher des Deutschen Fischereitages können sich auf viele interessante Themen freuen, die in den Arbeiten der Studierenden und Jungwissenschaftler/innen aufgegriffen wurden.

Offizielle Stellungnahme des IfB zur Energiestrategie Brandenburgs

In einem Schreiben an das Ministerium f. Wirtschaft, Arbeit und Energie Brandenburg äussert sich das IfB im Januar 2022 zur Energiestrategie 2040 des Landes Brandenburg. In diesem Schreiben weist das IfB unter anderem auf die Gefahren von Wasserkraftanlagen für Fischbestände und Artenvielfalt hin, die vor allem im Hinblick auf die nur sehr geringe Energieausbeute im Brandenburgischen Tiefland nicht vertretbar erscheinen. Die Stellungnahme kann hier eingesehen werden.

Neue Veröffentlichung zum Thema Wasserkraftanlagen und Fische

In der peer-reviewed Fachzeitschrift "Conservation Biology" wurde im Nov 2021 ein Artikel (in englischer Sprache) veröffentlicht, der sich mit dem Zusammenhang zwischen Wasserkraftanlagen und Fischsterblichkeit beschäftigt. Unser IfB-Mitarbeiter Dr. Ruben van Treeck ist Co-Author dieses spannenden Artikels, der hier, oder im Bereich Veröffentlichungen, eingesehen und heruntergeladen werden kann.

Stifterverband würdigt IfB mit Gütesiegel

Der Stifterverband ist einer der größten privaten Wissenschaftsförderer in Deutschland. Zu seinen Aufgaben gehört die Untersuchung und Bewertung des deutschen Forschungs- und Innovationssystems. 2020 würdigte der Stifterverband die Forschungstätigkeit des IfB mit dem Gütesiegel "Innovativ durch Forschung"

 

Innovativ-durch-Forschung-Grafik

 

 

Forschungsprojekte mit aktuellem Bezug (noch laufend oder abgeschlossen)

Entwicklung des Deutschen Aalbestandsmodells GEM IIIb

Im Zusammenhang mit der Erarbeitung der Aalbewirtschaftungspläne für die deutschen Aaleinzugsgebiete (EMUs) und der Erstellung der diesbezüglichen Umsetzungsberichte wurde im Zeitraum 2008-2017 das Deutsche Aalbestandsmodell (German Eel Model = GEM) in Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut für Ostseefischerei entwickelt. Dabei handelt es sich um ein Excel-basiertes, modular aufgebautes Bestandsmodell, dass ausgehend von den Bestandseingangsgrößen (natürlicher Aufstieg, Besatz) unter Berücksichtigung verschiedener Mortalitätsfaktoren (natürliche Sterblichkeit, Erwerbs- und Freizeitfischerei, Kormoran, Wasserkraftanlagen) die abwandernde Blankaalmenge schätzt. Das GEM kann für die Kalkulation sowohl des Referenzwertes, der aktuellen Blankaalabwanderung als auch der zukünftigen Abwanderung (Prognose) verwendet werden.

Um die Nutzung des Deutschen Aalbestandsmodells (Version GEM IIIb) für weitere Flusseinzugsgebiete, Fischarten und Fragestellungen zu ermöglichen, können eine deutschsprachige Version (Aalmodell GEM III_B-Version_Elbe_deutsch.xlsx) sowie eine englischsprachige Version (Eelmodel GEM III_B-Version_Elbe_english.xlsx) kostenlos abgerufen werden. Weiterhin ist ein deutschsprachiger Leitfaden (Kurzbeschreibung_AalmodellGEM III_B-Version.pdf) zum Aufbau des Modells, dem Umgang damit sowie zu den grundlegenden Nutzungsmöglichkeiten und Ergebnissen verfügbar.

Für die Adaptation des Modells an andere Flusseinzugsgebiete, aber auch bei Veränderungen/Präzisierungen von grundlegenden Modelleingangsgrößen sind verschiedene Modellanpassungen erforderlich. Dafür wurden eine Übersicht aller notwendigen Modellanpassungen erstellt und spezielle Excel-basierte Berechnungstools entwickelt, die Sie einzeln einsehen und herunterladen können (Liste s. unten). Jedes dieser Tools beinhaltet entsprechende Berechnungstabellen sowie ein Datenblatt „ReadMe“, in dem das methodische Vorgehen, die notwendigen Eingabedaten, die Berechnungen sowie die Ergebnisse erläutert werden.

Für weitere Informationen und Fragen können Sie sich direkt an unseren Mitarbeiter, Dipl.-Fischereiing. Erik Fladung, wenden.

 

Dateien Modellanpassungen:

  1. Übersicht notwendiger Modellanpassungen
  2. Steigaale - Elbe
  3. a) Besatzaale - Verteilung Elbe, fein  b)Besatzaale - Verteilung Elbe, grob
  4. natürliche Sterblichkeit, Elbe
  5. Schalter Mindestmaß Fischer und Angler
  6. Kormoranaale
  7. Kormorananteil nat. Mortalität
  8. Blankaale - Verteilung Elbe
  9. Dummy-Wert (Infoblatt)
  10. Test Faktor Blankaalwerdung Männchen
  11. Test Faktor Blankaalwerdung Weibchen
  12. Kurzinfo Aalbestandsmodell

Wanderfischprogramm Sachsen-Anhalt

Das IfB begleitet das im Jahr 2009 begonnene Wanderfischprogramm Sachsen-Anhalt – hier insbesondere die Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle - von wissenschaftlicher Seite. Im Kontext des Internationalen Jahres des Lachses 2019 informiert dieses Poster über den Stand nach 10 Jahren Projektlaufzeit.

Bode-Analyse

Im Rahmen des Wanderfischprogramm Sachsen-Anhalt wurde vom IfB eine Gewässer-und Standortanalyse des Bode-Systems durchgeführt. Es verfügt über eine große Habitatfläche von mehr als 30ha, die sich qualitativ für eine Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle in Sachsen-Anhalt anbieten könnte. Den vollständigen Bericht können Sie hier finden.

Tierwohlindex - ein Analysetool zur Einschätzung der Tiergerechtheit in der Zanderaufzucht

In dem vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) geförderten, durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) betreuten, Verbundvorhaben „IBETA“ wurde am IfB ein Analysetool zur Einschätzung der Tiergerechtheit während der Zandermast in Kreislaufanlagen vorbereitet. Ziel war die Entwicklung eines einfachen Werkzeuges für FischhalterInnen zur objektiven, methodisch einheitlichen Kontrolle und Vermittlung ihrer Tierwohl-Ansätze und Ergebnisse ohne Zertifizierungskosten an Verbraucher, Fischerei- und Veterinärbehörden.

Das Analysetool basiert auf einem Excel-Tabellenblatt. Die Bedienung ist recht einfach, das Tool umfasst aber eine komplexe Materie.

In der BLE-Pressemitteilung zum Projekt ist ein Vortrag zum Thema gelinkt, der einen Einstieg erlaubt:

https://www.ble.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019/191015_Aquakultur.html 

 

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung mit der Zanderaufzucht haben wir den Ansatz modellhaft an dieser Spezies entwickelt und getestet. Wie unsere Verbundpartner am Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg, Fischereiforschungsstelle (FFS) Langenargen am Beispiel der Regenbogenforelle zeigen konnten, lässt er sich aber auch für andere Aquakulturkandidaten, Haltungsformen und Haltungsabschnitte anpassen.

 

Das für den Zander entwickelte Analysetool, incl. Bedienungsanweisung, kann heruntergeladen werden, ebenso wie der Abschlussbericht zum Projekt IBETA.

Fischartenkataster - Ihre Mithilfe ist gefragt !

Das Fischartenkataster ist eine zentrale Datenbank mit einem kontinuierlich geführten Verzeichnis der landesweiten Fischartenvorkommen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

 

Ihre Mithilfe ist hier gefragt! Zur Vervollständigung der landesweiten Datensammlungen sind Ihre Angaben zu Fischnachweisen jederzeit herzlich willkommen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Wenn Sie an näheren Informationen zu unseren laufenden oder abgeschlossenen Projekten interessiert sind, besuchen Sie auch gern unsere Seite Veröffentlichungen, wo sie anhand der IfB-Schriftenreihe Themenhefte (zu Einzelthemen) und Jahresberichte (zu aktuellen Projekten) finden und herunterladen können.

 

 

Neueste Forschungsprojekte

Eine Auflistung unserer kürzlich begonnenen Forschungsprojekte, die sich zum Teil auch mit so aktuellen Themen wie dem Klimawandel befassen, finden Sie demnächst an dieser Stelle. Schauen Sie wieder herein.

Klimawandel und Aquakultur

Ein Aquakulturbetrieb in Thüringen, der Forellenhof in Themar, ist Kooperationspartner bei einem IfB-Pilotprojekt, in dem das IfB verschiedene Methoden der Keimreduzierung in Aquakulturanlagen erprobt. Klimawandel ist verantwortlich für die Erwärmung von Oberflächenwasser, welches in Aquakulturanlagen verwendet wird. Wärmeres Wasser trägt oft auch mehr Keime. Im Projekt werden Ozon, UV und Peressigsäure als keimreduzierende Maßnahmen erprobt um das Tierwohl der Fische in Aquakultur zu gewährleisten. Eine Sendung des MDR hat sich mit dem Projekt befasst und dazu auch ein Interview mit dem Projektleiter Dr. Christopher Naas vom IfB durchgeführt. Die Sendung kann hier angesehen werden. Beim Fischforum im März 2022 hatte Dr. Naas bereits einen Vortrag zu diesem Projekt (Forellenerzeugung im Tiefland) gehalten, der hier gefunden und heruntergeladen werden kann. Auch auf unserer Presseseite können Sie weitere Informationen zu dem Thema finden.

 

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