Aktuelle Informationen
Der neue IfB-Newsletter ist da!
Bitte dem Link folgen. Dort können Sie auch vorherige NL nachschlagen.
Nachlese zum Tag der offenen Tür am 13. Juni 2026
Unser diesjähriges Motto: Fischereiforschung erleben
Am 13. Juni standen die Tore unseres Instituts auf dem Jägerhof direkt am Ufer des Sacrower Sees für Interessierte und Neugierige offen. Über 300 Gäste nutzten die Gelegenheit, vor Ort mehr über Fische, Binnenfischerei und Fischereiforschung zu erfahren. Die Informationsstände, zum Beispiel zu Fangmethoden der Fischerei, Fischräucherei in der Praxis oder zur Fischfauna des Sacrower Sees, boten einen Überblick über die angewandte Forschung am IfB. Auch über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten konnten sich Interessierte informieren.
Besonders hoch war das Interesse an Führungen durch unsere Forschungsanlage zur Fischaufzucht und unser Labor. Auf unserem Markt des Wissens konnten die Besuchenden tiefer in einzelne Themen unserer Forschung eintauchen – von der Erholung der Fischbestände in der Oder nach dem Fischsterben im Sommer 2022 über die Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle in unseren Flüssen bis zum Nahrungsspektrum von Fischen. Wer Wasserorganismen unterm Mikroskop beobachtete oder per VR-Brille den Lebensraum der Bachmuschel erkundete, erlebte die Faszination unserer Forschung unmittelbar. Bei einer Demonstration lernten die Teilnehmenden ganz praktisch, wie sie Fische fachgerecht filetieren und ihre Frische prüfen. Den beim Show-Räuchern frisch geräucherten Fisch konnte jeder anschießend auch vor Ort kaufen und probieren.
Mit dem traditionellen Sacrower Fischzug endete der Tag der offenen Tür. Wenn Sie es in diesem Jahr nicht geschafft haben: Im Sommer 2028 öffnen wir wieder unsere Türen mit einem vielfältigen Programm und freuen uns auf Ihren Besuch.
Ein Vergleich des CO2-Fußabdruckes von Fischen aus der Aquakultur, der Meeres- und der Binnenfischerei
Hier geht's zur Veröffentlichung der Studie in der Zeitschrift für Fischerei, oder in unserer IfB-Veröffentlichungsdatenbank.
*ILU: Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V.
Fischforum 2026
Das diesjährige Fischforum, unsere IfB-eigene zweitägige Fortbildungsveranstaltung, hat dieses Jahr am 24. und 25. Februar stattgefunden. Wir freuen uns sehr über das große Interesse an der Veranstaltung, das wir offensichtlich mit unseren diesjährigen Themensetzungen, aber auch mit unseren bewährten Veranstaltungsformaten und der Vernetzung von Praxis, Behörden und angewandter Wissenschaft, wecken konnten. Bereits während und auch im Anschluss an die Veranstaltungen gab es zahlreiche positive Rückmeldungen der Teilnehmenden.
Eine Nachlese zur Veranstaltung haben wir hier veröffentlicht.

Wir waren dabei: Internationale Grüne Woche, Berlin
Wir waren gemeinsam mit den Brandenburger Instituten der Agrar-, Ernährungs- und Landnutzungsforschung auf der Internationalen Grünen Woche vertreten. Wir haben uns über das rege Interesse der zahlreichen Besucher sehr gefreut!
Die Leiter der vertretenen Institute, so auch IfB-Institutsleiter Dr. Uwe Brämick, konnten den Brandenburger MP Dietmar Woidke und Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Hanka Mittelstädt, am Gemeinschaftsstand begrüßen, als diese die Brandenburg-Halle der Messe besucht haben.
IfB-Newsletter Dezember 2025
Die zweite Ausgabe unseres Newsletter für das letzte Jahr ist im Dezember 2025 erschienen. Sie können sie hier herunterladen. Viel Freude beim Lesen!
Ergebnisse eines Projektes unseres Instituts in der nordöstlichen Himalayaregion Indiens
Im Auftrag der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit hat unser Institut in einem zweijährigen Projekt zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung von aquatischen Ressourcen in der nordöstlichen Himalaya-Region Indiens die Entwicklung von Wissen und praktischen Kompetenzen bei lokalen und regionalen Behörden sowie Universitäten unterstützt. Dabei wurden mit den Partnern eine Reihe von Lehr-, Schulungs- und Trainingsveranstaltungen durchgeführt und dabei gemeinsam verschiedene Materialien erstellt, unter anderem eine exemplarische Analyse zur Abschätzung der Vulnerabilität ausgewählter Fischarten bei klimatischen Veränderungen, ein Handbuch mit Grundsätzen zum Monitoring von Fischbeständen in der Region (Link) sowie ein Handbuch zum Management und der Erfolgskontrolle von Fischschongebieten (Link). Alle Resourcen finden Sie durch Folgen der eingefügten Links oder eine Suche in unserer Veröffentlichungsdatenbank zum Herunterladen.
Pressemitteilung des Instituts für Binnenfischerei e.V. und des Ministeriums für Land-und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz zum Beginn des grenzüberschreitenden Kooperationsprojektes "OderZusammen"
Das 3-jährige Projekt wird finanziert durch das europäische INTERREG-Programm und soll die Problematik des Fischsterbens in der Oder aufgreifen und Lösungen zur Prävention erarbeiten.
Sie finden die Pressemitteilung unter der Rubrik Presse und Medien.
DAFV- Pressemitteilung zum Abschluss der Kampagne "Stepenitz als Flusslandschaft 2024/25"
Die Pressemitteilung finden Sie auf unserer Webseite unter der Rubrik Presse und Medien
Neues IfB-Leitbild
Wir haben unser Leitbild aktualisiert ! Nach gut 10 Jahren war die letzte Version der Beschreibung unseres Selbstverständnisses als Institut an der Schnittstelle zwischen Fischerei-Forschung und -Praxis ein wenig in die Jahre gekommen - eine Auffrischung musste her. Wir präsentieren nun mit Freude unser neues Leitbild. Einfach dem Link folgen...
IfB-Newsletter Juni 2025
Der erste NL in 2025 war im Juni erschienen. Sie können ihn hier finden und herunterladen. Wir wünschen viel Freude beim Lesen!
Potsdamer Tag der Wissenschaften (PTDW) 2025
Auch in 2025 hat das IfB wieder erfolgreich am Potsdamer Tag der Wissenschaften (PTDW) teilgenommen. Eine kleine Nachlese finden Sie in unserem Veranstaltungsarchiv.
2025: Veröffentlichungen unserer Institutsmitarbeitenden
Es gibt zwei ganz frische Veröffentlichungen unseres IfB-Aquakultur-Teams in der wissenschaftlichen Fachliteratur.
Detaillierte Infos zu den wissenschaftlichen Artikeln finden Sie in unserer Veröffentlichungsdatenbank. Kurze Zusammenfassungen der behandelten Themen und Links zu den einzelnen Artikel direkt hier:
The continuous application of peracetic acid and UV-C irradiation in rainbow trout aquaculture—a case study under a multifocal pathogen event in a commercial flow-through fish farm
Naas, C., Schmidt-Posthaus, H., Lüthi, R. et al.
Zusammenfassung:
Bei der Aufzucht der Regenbogenforellen wurden die Effekte eines kontinuierlichen Einsatzes von Peressigsäure und UV-C Strahlung untersucht und mit der Standard-Aufzucht vergleichen. Zusätzlich zur Fischleistung war auch die Fischgesundheit und hier insbesondere die Überlebensrate durch die Breitbandkeimreduzierung signifikant beeinflusst. Mit der Dauerapplikation von Peressigsäure konnte zudem zum aller ersten Mal gezeigt werden, dass der Ausbruch der Puffy Skin Disease weitgehend unterdrückt werden kann. Bisher gab es dazu keine Protokolle für die Praxis – potentiell also ein Hoffnungsschimmer für geplagte Betriebe. Beim Einsatz von UV-C hat die Strahlung den Ausbruch der PKD im Jahr 2023 verzögert und im Vergleich zur Kontrolle abgeschwächt. Über eDNA Messungen im Zulaufwasser konnten wir zudem viel über das Erregervorkommen der PKD im Jahresverlauf lernen. Näheres zum Artikel: Link
Die Aufzucht von Regenbogenforellen (Oncorhynchus mykiss) zweier unterschiedlicher Herkünfte bei 14 und 19 °C Wassertemperatur
Christopher Naas, Aisha Degen-Smyrek & Andreas Müller-Belecke
Zusammenfassung:
Das Ziel der Untersuchung war die Überprüfung der Leistungsfähigkeit eines regional genetisch adaptierten und wärmetoleranten Regenbogenforellenstammes aus Born (Born-Forellen) im Vergleich zu einem intensiv züchterisch bearbeiteten und importierten Hochleistungsstamm (Troutlodge-Forellen) unter erhöhten Wassertemperaturen, wie sie, im Zuge des Klimawandels, an Produktionsstandorten in Deutschland zukünftig häufiger zu erwarten sein werden. In einem 149-tägigen Zeitraum wurden Regenbogenforellen (Oncorhynchus mykiss) der zwei genannten Herkünfte bei 14 und 19 °C Haltungswassertemperatur in zwei identischen Kreislaufanlagen zur Speisefischgröße aufgezogen.
Im Vergleich zur Haltung bei 14 °C Wassertemperatur, resultierten 19 °C Haltungstemperatur bei beiden Herkünften in einer – basierend auf klassischen Aquakulturparametern wie Wachstum und Futterverwertung – deutlich herabgesetzten Leistung sowie einer gewissen Veränderung der erhobenen Gesundheits- und Tierwohlindikatoren, aber auch der Produktqualität. Unabhängig davon wiesen die Born-Forellen unter beiden gewählten Szenarien im Betrachtungszeitraum eine bessere Leistung auf. Somit können regional adaptierte Regenbogenforellen züchterisch intensiv bearbeiteten Stämmen überlegen sein. Mögliche Anpassungsmöglichkeiten bzw. -strategien des Sektors an den Klimawandel zur Optimierung der Fischhaltung werden aufgezeigt. Näheres zum Artikel in unserer Veröffentlichungsdatenbank. Die Publikation FischZeit mit dem neuen Artikel finden Sie hier: Link zu FischZeit
Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg hat zum Welttag der Feuchtgebiete am 03.02. 2025 eine Presseinformation zum EU-Projekt LIFE-Bachmuschel veröffentlicht.
Es werden darin u.a. die Aktivitäten der letzten Monate in diesem Projekt dargestellt, das sich darum bemüht, die stark gefährdete Bachmuschel vor dem Aussterben zu bewahren und als wichtige Indiktorart für Flussökosysteme zu erhalten. Die vorgenommenen Arbeiten verbessern den Lebensraum für einheimische Fische wie Elritze, Groppe und Forelle. Diese sind wichtige Wirtsfische im Lebenszyklus der bedrohten Bachmuscheln.
Die vollständige Pressemitteilung können sie auf unserer Bachmuschel-Projektseite nachlesen.
Für weiterreichende Informationen können Sie auch die Seite der Stiftung NaturSchutzFonds besuchen.
Zum Thema:
Die Stepenitz (Elbe) ist "Flusslandschaft der Jahre 2024/25"
gibt es wieder einen neuen Clip auf dem YouTube-Kanal des Landesanglerverbandes Brandenburg e.V. (LAVB). Sie finden das Video hier, und wenn Sie etwas weiter herunterscrollen, dann gibt es einige detaillierte Informationen und Links zum Thema zu entdecken.
Der Europäische Aal (Anguilla anguilla) ist Fisch des Jahres 2025
In Deutschland wird jedes Jahr ein "Fisch des Jahres" gekürt, um auf bedrohte Fischarten und deren Lebensräume aufmerksam zu machen. Für das Jahr 2025 wurde in einer öffentlichen Onlineabstimmung der Europäische Aal (Anguilla anguilla) gewählt.
Unsere Mitarbeitenden Dr. Janek Simon und Dipl. Fischereiing. Erik Fladung haben Beiträge zu diesem Thema in Fachpublikationen veröffentlicht. Informationen und Download-Links finden Sie in unserer Veröffentlichungsdatenbank, oder direkt hier:
Simon, J. & E. Fladung: Beitrag zur Optimierung von Aalbesatzmaßnahmen
Simon, J. (2025) Der Europäische Aal – „Fisch des Jahres“ 2025
Der Europäische Aal ist ein Wanderer zwischen zwei Welten. Geschlechtsreife, sogenannte „blanke“ Aale wandern aus den Binnen- und Küstengewässern Europas ab und überqueren den Atlantik, um ihr Laichgebiet zu erreichen. Dieses liegt zwischen den Westindischen Inseln und den Bermudas und ist ein Meeresgebiet, das als Sargassosee bezeichnet wird. Die Elterntiere sterben dort nach der Verpaarung und dem Laichgeschäft. Nach dem Schlupf werden die Aallarven mit Hilfe des Golfstroms bis zum europäischen Kontinentalsockel verdriftet. Während ihrer weiteren Wanderung Richtung Küste wandeln sich die Aallarven zu durchsichtigen Jungaalen von durchschnittlich 7 cm Länge und 0,33 g Gewicht um. Manche dieser jetzt als „Glasaale“ bezeichneten Fische verbleiben im Küstenbereich, andere wandern die Flussmündungen stromauf und besiedeln Flüsse und Seen. Dort verbringen sie als sogenannte „Gelbaale“ oder „Fressaale“ (Foto li. ) ihre Hauptwachstumsphase bis zum Eintritt der Geschlechtsreife.
Während viele andere einheimische Fischarten schon nach vier bis fünf Jahren geschlechtsreif werden, dauert dies beim Aal in unseren Binnengewässern 10 – 20 Jahre. Eine weitere Besonderheit dieser Fischart ist, dass die Männchen mit maximal 50 cm Körperlänge und 200 g Stückgewicht deutlich kleiner bleiben als die weiblichen Tiere, die über einen Meter lang und mehrere Kilogramm schwer werden können. Nachdem die Aale genügend Fettreserven angelegt haben, färbt sich die Haut silbrig und Augen sowie Brustflossen werden größer – sie verwandeln sich in Blankaale (Foto re.) und treten ihre Rückreise zur Sargassosee an.
Seit mehr als drei Jahrzehnten sind die Aalbestände europaweit stark zurückgegangen. Die derzeitige Menge an Glasaalen entlang der westeuropäischen Atlantikküste wird auf nur noch etwa 1 – 10 % des Niveaus im Vergleichszeitraum 1960 – 1979 geschätzt. Der komplexe Lebenszyklus des Aals macht ihn besonders empfindlich für Veränderungen seiner Umwelt. So sind die möglichen Ursachen für seinen Bestandsrückgang vielfältig und in ihrer Bedeutung oftmals unzureichend verstanden. Sie reichen von ozeanischen Einflussfaktoren über zahlreiche negative Einflüsse in unseren Binnengewässern wie Gewässerverbauung, Krankheiten, Schadstoffbelastungen bis hin zum Fang durch Fischer und Angler und die oftmals tödliche Passage von Kraftwerksturbinen. Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) bewertet die Bestandsentwicklung deshalb kritisch und empfiehlt vorsorglich einen Stopp aller menschlichen Einflüsse auf den Bestand sowie die Wiederherstellung der Qualität und Vernetzung der Lebensräume des Aals.
Der Aal ist die einzige heimische Fischart mit einer eigenen Verordnung der Europäischen Union. Diese verpflichtet die Mitgliedsstaaten zur Aufstellung von Bewirtschaftungsplänen für alle Aaleinzugsgebiete, um die Bestände in unseren Binnengewässern wieder aufzufüllen und darüber die Menge an Elterntieren für die nächste Aalgeneration zu erhöhen. Das soll vorrangig durch einen besseren Schutz von Aalen in Seen, Flüssen und an den Küsten geschehen. Zusätzlich ist in unseren Flusseinzugsgebieten derzeit auch ein Besatz von Gewässern mit Jungaalen notwendig, da aktuell nur wenige Glasaale (Foto unten) in den Mündungsgebieten unserer Flüsse ankommen und von dort aus aufgrund der vielen von Menschen geschaffenen Hindernisse wie Stauwehre oder befestigte Ufer ihren Weg flussaufwärts nicht fortsetzen können.
Unser Institut beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Aalbestandsentwicklung und Maßnahmen zur Bestandsstützung. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist auch die wissenschaftliche Begleitung der Besatzmaßnahmen in mehreren Bundesländern. Wir wollen so dazu beitragen, dass die besetzten Aale vital und gesund sind und optimale Wachstums- und Entwicklungsvoraussetzungen mitbringen. Darüber hinaus erheben wir Daten zu wichtigen Bestandsparametern wie natürliche Jungaaleinwanderung, Wachstum, Überlebensraten und Menge abwandernder Blankaale, um darauf basierend z.B. die Bestandsentwicklung im Einzugsgebiet der Elbe modellieren und insbesondere den Effekt der Aalbesatzmaßnahmen einschätzen zu können. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Aalbestände in unseren Binnengewässern in den letzten Jahren deutlich angestiegen sind. Alle drei Jahre berichten wir gemäß der EU-Aalverordnung zum Stand der Umsetzung der deutschen Aalbewirtschaftungspläne, unter anderem auch in den Einzugsgebieten Elbe und Oder.
Links zu weitergehenden Informationen finden Sie hier z.B. zum Aalmanagement in Deutschland, zur Notwendigkeit von Aalbesatz und zur Durchführung von Aalbesatz.
Die Stepenitz (Elbe) ist "Flusslandschaft der Jahre 2024/25"
(und es gibt neue Videos zum Wiederansiedlungsprojekt!)
Im Kontext des in den 90er Jahren gestarteten Programms „Elblachs 2000“ wurde durch den Landesanglerverband Brandenburg (LAVB) und das IfB im Jahr 1998 im Einzugsgebiet der Stepenitz (Prignitz) das Wiederansiedlungsprojekt für Lachs und Meerforelle gestartet, weil dieser Fluss nicht nur eine Vielzahl vielerorts verschwundener Tierarten beheimatet, sondern sich auch durch eine hohe, erhalten gebliebene Naturnähe und Wasserqualität auszeichnet.
Um die bisherigen Erfolge dieses Projektes einerseits zu sichern, andererseits aber auch die bestehenden Gefährdungen eines unserer letzten intakten Fließgewässersysteme stärker in den Fokus zu nehmen und zur weiteren Verbesserung der Gewässerzustände beizutragen, hat der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) gemeinsam mit dem Verein NaturFreunde Deutschlands (NFD) am 13.12.2023 die Stepenitz zur „Flusslandschaft der Jahre 2024/25“ gewählt.
Der Landesanglerverband Brandenburg e.V. (LAVB) möchte mit drei aktuellen Videoclips erneut auf das Wiederansiedlungsprojekt aufmerksam machen - sie sind auf dem YouTube-Kanal des LAVB zu finden:
Video 3
Weitere ausführliche Informationen zu dem Thema finden Sie auf den Webseiten des LAVB und des DAFV.
Informationen im Nachgang zur Internationalen Tagung "Die Fischfauna in der Oder und ihre aktuelle Gefährdung",
die am 02.10.2024 im Kleistforum
in Frankfurt an der Oder stattfand:
Das Anliegen der Tagung war der gemeinschaftliche Austausch zur Lage der Fischfauna der Oder und die Schaffung einer praktikablen Arbeitsebene auf der Grundlage gleicher Kenntnisse aller Beteiligten. Hierzu diente die Verbreitung der vom IfB erstellten Schrift Nr. 65 „Entwicklung, Nutzung und Schutz der Fischfauna in der Brandenburgischen Oder“, die in deutscher und in polnischer Sprache vorliegt. Einzelheiten zur Veranstaltung waren im Veranstaltungsflyer zusammengefasst (Link).
Das IfB-Team hat nun eine Nachlese in Form eines Book of Abstracts sowie eines Artikels im Fachmagazin Der Märkische Fischer erstellt, der voraussichtl. in Ausgabe 1 2025 erscheinen wird. Das Book of Abstracts ist auch in polnischer Sprache erhältlich.
Aktuelle wissenschaftliche Artikel unserer IfB-Mitarbeitenden in den (peer-reviewten) Fachmedien
Der Artikel Sensitivity of the German Eel Model to Key Inputs and Uncertainties ist die letzte im Jahr 2024 veröffentlichte Publikation (Fisheries Management and Ecology) von IfB-Wissenschaftlern. Der Artikel befasst sich mit dem Europäischen Aalbestandsmodell, sehr passend zur jüngsten Deklaration des Europäischen Aals als Fisch des Jahres 2025 (s. auch Artikel oben auf dieser Seite)
Der in Fisheries Management and Ecology veröffentlichte Artikel Replicated whole-lake experiment reveals the ineffectiveness of stocking five example fish species in small lakes der Autoren S. Matern (IfB) und J. Radinger (IfB, IGB) u.a. berichtet von Besatz-Versuchen in 30 kleineren Seen Niedersachsens, bei denen mit 5 einheimischen Fischarten besetzt wurde. Es sollte ermittelt werden, ob sich Besatzmassnahmen additiv auf die artenspezifischen und allgemeinen Abundanzen auswirken.
Im Artikel: Influence of the dietary contribution of terrestrial insects to the condition factor of bleak Alburnus alburnus in a highly polluted lowland river, an dem D. Hühn mitgearbeitet hat, wurde die Ukelei untersucht, die aus ökologischer Sicht eine interessante Art ist, da sie sich von terrestrischen Insekten ernährt und somit eine Verbindung zw. den terrestrischen und aquatischen Ökosystemen herstellt. Die Untersuchungen fanden in der stark eisenoxid-belasteten Spree statt. Der Artikel wurde im Journal of Fish Biology veröffentlicht.
Im Artikel: Effects of mining activities on fish communities and food web dynamics in a lowland river, an dem D. Hühn mitgearbeitet hat, wurden die Makrozoobenthos- und Fischgemeinschaften in der Spree oberhalb und unterhalb einer Talsperre verglichen, wo signifikant verschiedene Eisenkonzentrationen im Wasser vorkommen. Die Haupt-Fischarten im stark eisenhaltigem Wasser oberhalb der Sperre haben sich eher von terrestrischen Futtertieren (Insekten) ernährt als die Arten im weniger eisenbelasteten Gewässer unterhalb der Talsperre. Während sich die Gemeinschaften in ihrer Zusammensetzung ober-und unterhalb der Sperren nicht unterschieden war doch ihr Wachstum aufgrund der energetisch unterschiedlichen Nahrung signifikant verschieden. Der Artikel wurde in Ecology and Evolution veröffentlicht.
Im Artikel: Optimizing the mass marking of fish with alizarin red S: an example with glass eels von Janek Simon, veröffentlicht im Journal of Fish Biology, geht es um die optimierte Markierung von Aalen mit Alizarinrot S. Die Markierung von Fischen ist ein wichtiges Instrument für das Fischereimanagement, insbesondere für die Evaluierung des Besatzerfolgs bei gefährdeten Fischarten wie z. B. dem Aal. Um die Markierung von Glasaalen mit Alizarinrot S (ARS) zu verbessern und die Markierungskosten zu senken, wurden in der Studie Laborexperimente unter verschiedenen Bedingungen (z. B. Temperatur, ARS-Konzentration, Eintauchzeit, Fischdichte) und mit ARS von verschiedenen Lieferanten durchgeführt. Unter anderem werden zwei Möglichkeiten zur Senkung der Markierungskosten aufgezeigt. Dies schafft die Voraussetzungen, um auch größere Markierungskampagnen kosteneffizient zu gestalten.
Den Artikel können Sie auch von unserer Webseite im Bereich Veröffentlichungen herunterladen.
Im Artikel: Sodium chloride (NaCl) as a treatment against trichodiniasis for pike perch (Sander lucioperca) in recirculating aquaculture systems von C. Naas et.al., veröffentlicht in Aquaculture International, geht es um die Behandlung von Ektoparasiten in der Aquakultur von Zandern. In dem vorgestellten Versuch wurden Zander aus der Netzgehegeanlage des Sacrower Sees in Kreislaufanlagen (KLA) mit unterschiedlichen NaCl-Konzentrationen überführt. Innerhalb des 21-tägigen Zeitraumes wurde überprüft, ob die sich natürlicherweise auf den Zandern befindlichen Ektoparasiten mittels NaCl (0, 3, 6 g l-1) reduzieren bzw. sogar eliminieren lassen. Der Einsatz von 3 g NaCl l-1 erwies sich trotz des deutlichen Rückganges der Ektoparasiten als unzureichend. Unter Bedingungen geschlossener KLA konnte jedoch mit Hilfe einer kontinuierlichen Exposition von 6 g NaCl l-1 die Ektoparasitendichte eines Vertreters der Familie der Trichodidinae vollständig eliminiert werden.
Erfolgreicher Abschluss eines FÖJ am Institut:
Lukas Schwerhoff ist im September 2022 als FÖJler zu uns ans Institut gekommen. Seine Erfahrungen und Erlebnisse haben ihn so geprägt, dass sein Berufswunsch davon beeinflusst wurde: direkt im Anschluss an das FÖJ hat er eine Berufsausbildung zum Fischwirt am IfB begonnen. Wir freuen uns sehr darüber, in ihm nun eine neues IfB-Teammitglied zu haben. Lukas hat in diesem Abschlussbericht von seiner FÖJ-Zeit bei uns erzählt und den Bericht zum Nachlesen zur Verfügung gestellt, um damit andere junge Menschen zu inspirieren, eventuell auch über die Teilnahme an einem FÖJ nachzudenken. Das IfB stellt auch dieses Jahr wieder eine FÖJ-Stelle bereit. Mehr dazu auch unter Arbeiten am Institut.
Band 65 der IfB-Schriftenreihe Entwicklung, Nutzung und Schutz der Fischfauna in der Brandenburgischen Oder in polnischer Sprache
Dank der finanziellen Unterstützung des MLUK (Ministerium für Landwirtschaft,, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandnburg) konnte dieser wichtige Bericht übersetzt und gedruckt und damit auch unseren polnischen Kolleg*innen zugänglich gemacht werden. Vor dem Hintergrund geplanter und bereits begonnener Ausbaumaßnahmen fasst der Bericht historische und aktuelle Fischdaten zur Oder zusammen. Er bietet somit eine Dokumentation zum ökologischen Wert der Stromlandschaft sowie eine Grundlage für die Bewertung der umweltlichen Auswirkungen des Oder-Ausbaus.
Der Bericht steht auch zum Herunterladen zur Verfügung. Sie finden ihn in unserer Veröffentlichungsdatenbank.
Das IfB am Potsdamer Tag der Wissenschaften PTDW 2024
Unser Institut war am diesjährigen PTDW mit einem Stand vertreten, und hat einem interessierten Publikum zwei seiner Projekte vorgestellt: die Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle in Brandenburg aus dem Arbeitsbereich Fisch-und Gewässerökologie sowie das KoMoDo-Projekt aus dem Arbeitsbereich Binnenfischerei. Eine kleine Nachlese gibt es hier.
Das IfB geht Kooperationen mit zwei indischen Universitäten ein
Im März 2024 unterzeichnete unser Institut Memorandi of Understanding mit den Universitäten Don Bosco in Assam und Manipur in Manipur. Mehr Informationen zu dem Ereignis und den zukünftigen Aktivitäten können in der Rubrik Über Uns - Kooperationen, Partner und Netzwerke - Indien Kooperationen nachgelesen werden.
Nachlese Fischforum 2024
Eine ausführliche Nachlese zum diesjährigen Fischforum im Februar 2024 ist nun erhältlich. Sie enthält alle wichtigen Informationen zu den Vorträgen und Diskussioneen der beiden Veranstaltungstage zu den Themen Fluch und Segen verschiedener Vermarktungswege - Erkenntnisse aus den IfB-Sektoranalysen (Tag 1) und Gewässer und Fischbestände - Optionen der Entwicklung und Bewirtschaftung (Tag 2)
Der aktuelle IfB-Newsletter kann heruntergeladen werden
zum Download
Nachlese Seddin 2023
Es gibt eine Nachlese zu unserer Fortbildungsveranstaltung Seddin 2023. Die Veranstaltung hat dieses Mal ausnahmsweise erst im Herbst stattgefunden. Sie war dennoch rege besucht und ist wieder einmal ein beliebter Anlass zum Wissensaustausch und Netzwerken in angenehmer Atmosphäre gewesen, dem regnerischen Herbstwetter zum Trotz.
Odertag Oktober 2023 - mit Filmbeitrag
Mitte Oktober 2023 hat der Odertag mit dem Angeln für die Wissenschaft stattgefunden - und einiges an Aufmerksamkeit in den Medien erregt.
Ein Filmbeitrag des RBB24 kann hier angeschaut werden.
EFRE-Bauprojekt erfolgreich abgeschlossen
Unser Institut ist um ein imposantes Gebäude reicher geworden, mit modernen Laboratorien (einschließlich Klimakammern), Büroräumen und einem state-of-the-art Archiv für unsere antiquarische Buch- und Fachliteratursammlung. Auch unsere Netzwerkstatt hat hier ein neues geräumiges Zuhause gefunden.
Lesen Sie den Bericht zum Bauvorhaben hier.
Beginn des Bachmuschelprojektes März 2023 (ein EU-Life-Programm)
In der letzen Märzwoche 2023 war der Startschuss gefallen:
Minister Vogel hat ein über das EU-Life-Programm gefördertes Projekt gestartet, das sich über ein Laufzeit von 10 Jahren um den Erhalt von Bachmuschelbeständen in Brandenburg kümmern wird!
Das IfB ist als Kooperationspartner mit verschiedenen Untersuchungen und Aktivitäten beteiligt; die Projektleitung liegt bei der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg. Ein weiterer Kooperationspartner ist das Naturkundemusem Stuttgart.
Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg unseres Teams im Arbeitsbereich Fisch- und Gewässerökologie, welches die Teilnahme an diesem großen Projekt vorbereitet und eingeworben hat.
Hier der Link zur offiziellen Presseinformation des Brandenburger Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz.
Im Mai 2023 ist das Bachmuschelprojekt Brandenburg tatsächlich angelaufen, und erste Arbeiten wurden von Mitarbeitern des IfB durchgeführt: mehr als 300 Elritzen wurden im Barolder Mühlenfließ ausgesetzt. Elritzen spielen als einheimische Wirtsfische eine sehr wichtige Rolle im Lebenszyklus der vom Aussterben bedrohten Bachmuschel.
Die projektleitende Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg hat eine Presseinformation zu dieser Aktivität herausgegeben.
Nachlese zum Brandenburger Fischereitag 2024 - Fortbildungsveranstaltung des IfB in Seddin
Am 12.09.2024 fand wieder die jährliche IfB-Fortbildungsveranstaltung im Rahmen des Brandenburger Fischereitags in Seddin statt. Bitte lesen Sie die Nachlese zur Veranstaltung.
Die Veranstaltung, die mit rund 70 Teilnehmenden aus allen fischereirelevanten Bereichen wie Ministerien, Universitäten und anderen Foschungseinrichtungen, Praxis und Verbänden stattfand, wurde als erfolgreich und bereichernd bewertet.
Nachlese - Tag der offenen Tür 2024 war wieder ein Erfolg !
Wir haben am 22. Juni mit gut 200 Besuchern, die sich trotz des anfänglich sehr schlechten Wetters mutig auf den Weg in den Königswald gemacht haben, unseren diesjährigen Tag der offenen Tür abgehalten.
Die positiven Reaktionen des Publikums haben uns sehr gefreut. Einen kleine Nachlese mit visuellen Eindrücken finden Sie in unserem Veranstaltungsarchiv.
Foto unten: Interessierte Gäste im IfB-Labor am Tag der offen Tür (IfB)
Nachlese - Fischforum am Jägerhof 2023
Das Fischforum am Jägerhof fand, wie gewohnt, im Februar 2023 an zwei Tagen über zwei Wochen statt.
Die Präsenzveranstaltung war sehr gut besucht und befasste sich am ersten Tag, dem 15.Februar 2023, intensiv mit der Karpfenteichwirtschaft und seinen aktuellen Herausforderungen. Vorträge von IfB-Mitarbeitern und Gästen waren sehr informativ und wurden von den anwesenden Karpfenteichwirten und Forellenerzeugern rege diskutiert. Ähnlich verlief der 2. Tag, am 22. 02.2023, der sich mit dem Thema Aal und Zander und ihrer Bewirtschaftung in Binnengewässern befasste, und sich vorrangig an Erwerbs-und Angelfischerei sowie Fischereibehörden richtete.
Bitte lesen Sie die ausführliche Nachlese des Fischforums 2023, die auch im Märkischen Angler, Heft 02/2023 veröffentlicht wurde.
Nachlese zum Doppeljubiläum 100 Jahre Binnenfischerei-Forschung am Jägerhof und 30 Jahre IfB sowie zum Tag der offenen Tür am 23./24.9.2022
Zu einem doppelten Jubiläum im Jägerhof am Sacrower See gratulierten am 23.9.22 Brandenburgs Landwirtschaftsminister Axel Vogel und Sachsen-Anhalts Agrarminister Sven Schulze zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierungen Thüringens und Schleswig-Holsteins sowie von Verbänden, Unternehmen und Behörden: Vor 100 Jahren begann hier die Erforschung von Fischbeständen und ihrer Nutzung. Und seit 30 Jahren besteht das Institut für Binnenfischerei e. V. (IfB) als eigenständige Forschungsinstitution auf Basis von Fördervereinbarungen mit mehreren Bundesländern.
Am 24.9.22 standen dann die Tore und Türen des Jägerhofes für einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit am Institut weit offen. Und das Interesse am Tag der offenen Tür am IfB war groß - mehr als 300 BesucherInnen fanden den Weg zu uns. Ob bei Demonstrationen zu Kleinlebewesen in unseren Gewässern, fischereilichen Probenahmegeräten, Stationen zu Binnenfischerei und Aquakultur im Klimawandel, Fischzucht in Kreislaufanlagen, sowie zum fachgerechten Zerlegen und Filetieren von Fischen vor der Zubereitung – überall entstanden angeregte Gespräche zwischen BesucherInnen und MitarbeiterInnen des Instituts.
Beim Sacrower Fischzug zum Abschluss des Tages der offenen Tür wurde die Handhabung eines Zugnetzes demonstriert. Vom Wohlgeschmack frisch geräucherter Brandenburger Fische konnten sich die BesucherInnen am Seeufer überzeugen.
Einige Eindrücke von den Veranstaltungen in Bildern finden Sie hier
Das Fischsterben in der Oder - IfB ist an Untersuchungen beteiligt
Erste Erkenntnisse: nicht alle Fische sind tot!
In Frankfurt/Oder wurden am 9. August 2022 die ersten verendeten Fische gemeldet, und in den Folgetagen wurden viele Tonnen verendeter Fische geborgen. Beobachtungen von Fischern und Anglern ließen vermuten, dass noch lebende Fische in der Oder anzutreffen waren. Gemeinsam mit Oderfischer Henry Schneider und Lars Dettmann vom Landesfischereiverband Brandenburg e.V. erfolgten am 19.08.2022 und 30.08.2022 erste Probebefischungen in der Oder (Brieskow-Finkenheerd) durch Mitarbeiter des IfB. Durch den Einsatz von Elektro- sowie Multimaschen-Stellnetzfischerei konnten die Wissenschaftler in den zwei Probenahmen beinahe 2000 Fische fangen, zusammengesetzt aus insgesamt 19 typischen Fischarten der Oder, mit jungen und älteren Individuen. Es konnten auch Krebse, Bachflohkrebse, Muscheln und Insektenlarven nachgewiesen werden. Einen kurzen Bericht finden Sie hier.
Ein kurzer Video-Beitrag der Süddeutschen Zeitung zum Thema, vom 30.08.2022, kann hier eingesehen werden; ein etwas ausführlicherer Pressebeitrag aus "Der Tagesspiegel" hier (bitte beachten: durch ein Versehen sind in den Beiträgen die im Bild gezeigten Wissenschaftler Daniel Hühn und Philipp Czapla, die Mitarbeiter unseres Instituts sind, als Mitarbeiter des IGB -Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei- genannt worden).
Die Zeit online hat am 31.08.2022 einen Bericht zum Thema veröffentlicht. Es gibt insgesamt eine große Anzahl von Meldungen in verschiedensten Medien zu dem Thema, die hier nicht alle einzeln aufgelistet werden können, die aber per einfacher Suche auffindbar sind.
Forschungsprojekte mit aktuellem Bezug (noch laufend oder abgeschlossen)
Entwicklung des Deutschen Aalbestandsmodells GEM IIIb
Wanderfischprogramm Sachsen-Anhalt
Bode-Analyse
Tierwohlindex - ein Analysetool zur Einschätzung der Tiergerechtheit in der Zanderaufzucht
Fischartenkataster - Ihre Mithilfe ist gefragt !
Klimawandel und Aquakultur
Wenn Sie an näheren Informationen zu unseren laufenden oder abgeschlossenen Projekten interessiert sind, besuchen Sie auch gern unsere Seite Veröffentlichungen, wo sie anhand der IfB-Schriftenreihe Themenhefte (zu Einzelthemen) und Jahresberichte (zu aktuellen Projekten) finden und herunterladen können.
Aktion Schutz des Sacrower See Uferschilfs
Anfang April war das IfB mit einer großen Anzahl Kollegen an der Ufersicherung des Sacrower Sees beteiligt. Mit viel guter Laune, Enthusiasmus und Muskeleinsatz wurde, dem kühlen Wetter zum Trotz, fleißig gearbeitet.
Stämme mussten entrindet werden, Pfähle gesetzt und die vorbereiteten Stämme als Handläufe installiert werden.
Das Resultat: auf einer Strecke von ca. 160 m dienen zahlreiche neue Pfähle, mit manuell geschälten Handläufen versehen, dem Schutz der Ufer unseres schönen Sees. Ein lohnenswerter und gelungener Beitrag zum gemeinschaftlichen Bemühen mehrerer Akteure unter Leitung des zuständigen Forstamtes, die Schilfgürtel am Ufer zu erhalten.
Wir vermuten, dass wir uns im Frühjahr 2023 wieder zusammenfinden werden, um diese wertvolle Maßnahme auf weitere Ufergebiete auszudehnen.

















