Projekt ANTITOX
Fördergeber: | Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, BMLEH |
Projektlaufzeit: | 2025 - 2029 |
Worum es geht: | Gewährleistung der Produktsicherheit von Speisefischen im Hinblick auf potentielle Toxinbelastung nach Blaualgenblüten |
Verbundpartner: | TU Berlin Link Max Rubner- Institut Link Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.v. (ILU) Link GALAB Laboratories GmbH Link bbe Moldaenke GmbH Link |
Ansprechperson IfB: | Dr. Andreas Müller-Belecke + 49 (0)33201/ 406 - 13 Email: |
Minimierungsansätze zur Vermeidung von Cyanotoxinen in Speisefischen durch Beeinflussung der aquatischen Mikroorganismenpopulation
Trotz der vielen positiven Aspekte der regionalen Binnenaquakultur, ist auch hier das potentielle klimawandelassoziierte gesundheitliche Gefährdungsrisiko für die Verbraucher nicht ausgeschlossen. Aufgrund steigender Temperaturen und z.B. jahreszeitlicher Einflüsse auf die Kultivierungszeiträume, Nährstoffströme und -lasten entstehen neuartige Herausforderungen, denen begegnet werden muss. Ein mittlerweile prominentes Beispiel ist die immer intensiver werdende Cyanobakterienproblematik (‚Blaualgenblüte‘). Zahlreiche Vertreter dieser Cyanobakterien sind potente Toxinbildner. Entsprechend sind die Lebensmittelqualität und ggf. sogar die Lebensmittelsicherheit gefährdet, wenn Speisefische aus extensiven Teichen oder intensiven Aquakulturen, auch Kreislaufanlagen, verzehrt werden, die eine Toxinlast tragen. Um zukünftig die Produktqualität und die Lebensmittelsicherheit für Speisefische und Fischerzeugnisse kontinuierlich gewährleisten zu können, müssen Daten zur Toxinbildung, zur Exposition der Fische sowie zur Auswirkung auf die Vermarktungsqualität erhoben und Minimierungsansätze entwickelt werden. Zu den Aufgaben des IfB gehört in dem Verbundvorhaben die Evaluation des Transfers von Cyantoxinen aus dem Haltungswasser und die Futtergrundlage in Speisefische.

nächste Seite




